Schicksale
2010-04-09, 16:15 [Friday]
… Einmal piksen und für immer geschädigt …
Impfschaden und EntschädigungsleistungenDie Berliner Zeitung berichtet am 08. April 2010 vom Fall eines Uwe Steiner, welcher infolge einer Impfung an geistiger Behinderung leiden soll. Eine Impfung, wie die von der Autorin beschriebene, wurde von der Ständigen Impfkommission so nicht empfohlen. Wenn der Arzt also in Abweichung von den Empfehlungen
Impfungen am Säugling vorgenommen hat und es infolgedessen zu einem beträchtlichen Schaden kam, muß der Staat Entschädigungsleistungen an den Geschädigten zahlen.
Der Kampf vor den Gerichten ist ein langwieriger. Im vorliegenden Falle gab es zum einen zwei gegensätzliche Gutachten und einen Kinderarzt, dessen Erinnerungsvermögen und Praxisdokumentation mehr als lückenhaft war, und zum anderen offensichtlich eben jene von den Empfehlungen abweichende Impfung. Der Fall wurde vom Geschädigten vor einem Jahr gewonnen, doch der Staat schlampt und zahlt nicht. Unglaublich, finden wir und geben an dieser Stelle den Bericht der Berliner Zeitung wieder:
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Tags: Entschädigung, Impfschaden
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2010-03-31, 22:18 [Wednesday]
… wer sich vor Kinderkrankheiten nicht schützt, erlebt möglicherweise ein spätes Erwachen …
Mumps erhöht die Chancen auf ZeugungsunfähigkeitEnde der 90er Jahre verzichteten in Großbritannien und Irland viele Eltern auf die
Masern-
Mumps-
Röteln (MMR) Impfung. Damals sorgte eine Studie von Andrew Wakefield für Aufregung und Verunsicherung unter den Eltern, in welcher spätere Autismusdiagnosen und entzündliche Darmerkrankungen mit der MMR Impfung in Verbindung gebracht wurden. Wakefields Studie, 1994 im Lancet veröffentlicht, wurde 2010 endlich zurückgezogen, nachdem sich ein Großteil der Co-Autoren bereits 2004 von Wakefields Interpretationen distanziert hatte.
In einer aktuellen Studie, veröffentlicht im British Journal of Urology International, untersuchen Wissenschaftler den Anstieg von Hodenentzündungen (Orchitis) innerhalb der männlichen Population und führen dies auf die Impfängste und damit verbundene Impfverweigerung Ende der 90er zurück. Die nicht geimpften Kinder kommen jetzt in die Pubertät und sind damit vermehrt Komplikationen ausgesetzt, wenn sie im Rahmen einer der seltenen, aber möglichen Epidemien an Masern, Mumps oder Röteln erkranken. Besonders eine Erkrankung an Mumps kann sich folgenschweren auf die spätere Lebensplanung auswirken.
Oft kommt es im Verlauf einer Mumpserkrankung zu mitunter schmerzhaften Hodenentzündungen. Nach den Recherchen des Urologen Niall Davis des Mater Misericordiae University Hospitals in Dublin endet eine solche Entzündung in bis zu 50 Prozent der Fälle mit einer Hodenatrophie (Hodenschwund). Glücklicherweise ist eine vollständige Zeugungsunfähigkeit dennoch selten. Bei ca. 13 Prozent der Betroffenen muß jedoch mit einer eingeschränkten Zeugungsfähigkeit gerechnet werden und bei fast der Hälfte der Erkrankten kommt es zu einer temporären Störung der Samenbildung, die bis zu drei Monate andauern kann. Bei ca. einem Drittel hält sie möglicherweise sogar bis zu drei Jahre nach Ende der Hodenentzündung an.
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Tags: Hodenentzündung, Kinderwunsch, Mumps, Orchitis, Ziegenpeter
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2010-02-28, 13:54 [Sunday]
… sind Impfungen schuld daran? …
Simone Gahse kämpft darum, daß die Behinderungen ihrer Tochter Nancy als Impfschaden anerkannt werden. Nur so ist das Mädchen künftig abgesichert.Nancy lacht, strahlt, sie ist fröhlich, genießt es, wenn ihre Urgroßmutter sie knuddelt. Sie schiebt ihr Kärtchen auf der Decke herüber, rollt sich auf dem Boden herum. Dazu formt sie Laute, die an ein wenig an Kätzchen erinnern. Nancy ist sieben Jahre alt. Sie kann nicht sprechen oder laufen. Schuld daran sind
Impfungen. Davon zumindest ist ihre Mutter Simone Gahse überzeugt.
“Als Nancy auf die Welt kam war sie putzmunter und gesund. Erst nachdem sie mit drei Monaten die erste Sechsfach-Impfung erhielt änderte sich das”, erzählt die Wilthenerin. Es fing damit an, dass sie aus dem Schlaf heraus Schreiattacken bekam. Sie ließ sich nicht beruhigen, schrie und weinte ohne Unterlass. Manchmal zwei bis drei Stunden lang. Sieben Monate dauerte es, bis die Schreiattacken aufhörten. Doch das war nicht das Einzige, was der jungen Mutter Sorgen bereitete.
Mit den ersten Impfungen begann auch langsam Nancys körperlicher Verfall. Sie verlor die Kopfkontrolle und konnte die Körperspannung nicht mehr halten, drehte sich nicht mehr richtig und konnte sich nicht mehr mit den Armen abstützen. Als Simone Gahse den Kinderarzt auf einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung ansprach, wiegelte dieser ab. Ein Zusammenhang sei unmöglich. Doch damit begann Nancys Leidensweg erst. Ihre Mutter, die sich vom Arzt einreden ließ, das Kind sei gesund, glaubte, Nancy sei ein Spätzünder.
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Tags: Heilpraktiker, Impfschaden, Nancy Gahse, Simone Gahse
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2010-02-25, 19:42 [Thursday]
… Tödliche Masern: ohne Ausschlag besonders tückisch …
Masernvirus. Foto: OkapiaErste grippale Symptome waren die Vorwarnung. Doch was den plötzlichen Tod eines 14-jährigen Mädchens mit Trisomie 21 tatsächlich auslöste, überraschte alle Beteiligten.
Heimtückisch blande begann der ungewöhnliche Verlauf der Erkrankung. Das Fieber hätte fast alles sein können. Die Hausärztin vermutete einen grippalen Infekt und verordnetet ihrer Patientin, einem 14-jährigen Mädchen mit Down-Syndrom, Paracetamol. Als das Fieber nicht sank, am nächsten Tag zusätzlich ein Antibiotikum (Clarithromycin). Auch dies schwächte die Symptome nur leicht, berichtet Prof. Dr. M. Riße, Institut für Rechtsmedizin der Uni Gießen, in der Zeitschrift „Rechtsmedizin“.
Wiederbelebungsversuche des Vaters scheiterten
Verzweifelt gab die besorgte Mutter dem Kind deshalb zwei Tage nach Ausbruch der Erkrankung vormittags zunächst ASS, nachmittags dann das Antibiotikum und zwei Tabletten Paracetamol. Gegen Abend war das Fieber schließlich gesunken. Das Kind legte sich schlafen, bei Kontrollen fiel der Mutter nichts Besonderes auf. Um 21.30 Uhr habe die Tochter nach ihr gerufen; als sie das Kinderzimmer betreten habe, sei das Mädchen bereits nicht mehr ansprechbar und leblos gewesen. Wiederbelebungsversuche durch den Vater und den Notarzt wurden schließlich gegen 22 Uhr erfolglos eingestellt.
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Tags: Masern
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2009-06-07, 21:50 [Sunday]
… Roald Dahl hofft, daß ihr viel zu früher Tod anderen Eltern als Mahnung dient …
Roald Dahl mit Sohn Theo Mitte der 80er Jahre arbeitete der bekannte Kinderbuchautor ∴Roald Dahl den Tod seiner ältesten Tochter (1955 – 1962) auf. Damals gab es noch keinen zugelassenen Impfstoff gegen ∴Masern. Heute, knapp zweieinhalb Jahrzehnte später, gibt es immer aktiver und agressiver agierende Impfgegnerkreise. All jenen zur Warnung geben wir den folgenden Bericht Dahls wieder:
Masern: eine gefährliche Krankheit
von Roald Dahl (1986)
Als meine älteste Tochter, Olivia, an ∴Masern erkrankte, war sie sieben Jahre alt. Während die Erkrankung ihren scheinbar normalen Gang nahm, las ich ihr oft im Bett vor und entsinne mich, nicht sonderlich beunruhigt gewesen zu sein. Eines Morgens, als sie schon auf dem Weg der Besserung war, saß ich an ihrem Bett und zeigte ihr, wie man kleine Tiere aus bunten Pfeifenreinigern formt, doch als sie dann selbst welche basteln wollte, bemerkte ich, daß ihre Finger nicht im Einklang mit ihren Gedanken arbeiteten und sie nichts zustande brachte.
“Fühlst Du Dich nicht gut?” fragte ich sie.
“Ich bin so müde”, antwortete sie.
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Tags: Impfen, Impfkritik, Masern, Roald Dahl
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2009-05-30, 20:22 [Saturday]
… wenn Eltern in die falsche Gegend ziehen …
Dana McCaffery kurz nach ihrer GeburtAm Montag, dem 09. März 2009, starb die erst 4 Wochen alte Dana Elizabeth McCaffery (* 05.02.2009) an Keuchhusten. Kurze Zeit nach der Geburt erkrankte der Säugling schwer und starb auf der Intensivstation in Brisbane, Australien. Seit 1993 starben in Australien im ersten Lebensjahr 16 Kinder an Keuchhusten. 2008 wurden 14.522 Erkrankungen registriert. In den ersten drei Monaten des Jahres 2009 erkrankten weitere 8.041 Kinder und Erwachsene an Keuchhusten, wohingegen im Vorjahr im gleichen Zeitraum nur 1.554 Menschen erkrankten.
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Tags: Impfgegner, Impfkritik, Impfung, Keuchhusten, Politik
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2009-02-28, 23:33 [Saturday]
… Zwölfjährige stirbt in der Schweiz …
Die seit 2006 anhaltende Masernepidemie in der Schweiz hat ihr erstes Todesopfer gefordert. Ende Januar starb im Genfer Universitätsspital eine 12-jährige Französin an einer akuten
Masern-Enzephalitis, einer durch Masernviren ausgelösten Hirnentzündung. Laut dem Schweizer Gesundheitsamt wies das Mädchen keine Vorerkrankungen auf, sie war bis zur Ansteckung mit den Masernviren völlig gesund. Das Mädchen, das aus dem französisch-schweizerischen Grenzgebiet stammt, war nicht geimpft. Die genaue Ansteckungskette ist noch nicht bekannt. Die Schweizer Behörden vermuten die Infektionsquelle in der katholischen Schule in Genf, die auch von vielen französischen Schülern besucht wird. Die Schule hatte eine Masernwarnung herausgegeben. Dennoch entschieden sich die Eltern gegen eine Impfung ihrer Tochter.
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Tags: Impfen, Impfinformation, Infektionskrankheiten, Masern
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2009-02-17, 20:52 [Tuesday]
… Zweijährige stirbt an den Folgen einer Pertussisinfektion …
Impfungen schützen Kinder - auch vor KeuchhustenEin zweijähriges Mädchen ist am Samstag im Universitäts-Kinderspital Basel (UKBB) an Keuchhusten gestorben. Der Baselbieter Kantonsarzt Dominik Schorr bestätigte entsprechende Medienberichte. Im asellandschaftlichen Laufen sind Primarschüler erkrankt. Das Kind war nicht geimpft.
Es ist derzeit nicht der einzige Krankheitsfall in der Nordwestschweiz: Auch Geschwister seien offenbar angesteckt, sagte Schorr mit Verweis auf Arztangaben. Die Familie lebt in einer Solothurner Gemeinde im Leimental unweit von Basel.
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Tags: Impfen, Impfinformation, Infektionskrankheiten, Keuchhusten
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2008-06-13, 00:04 [Friday]
… Impfschutz insbesondere auch bei älteren Menschen sollte überprüft werden …
Eine 86 Jahre alte Frau starb im Juni 2007 in einer Klinik in Heidelberg an den Folgen einer Tetanuserkrankung. Die Patientin führte einen eigenen Haushalt im Haus, das sie zusammen mit ihrem Sohn bewohnte. Sie war geistig und körperlich fit und hatte immer schon viel Freude an der Gartenarbeit. Einen Hausarzt suchte sie nur selten (Blutdruckprobleme) auf, da sie nie ernstlich krank war.
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Tags: Gesundheit, Impfen, Impfinformation, Infektionskrankheiten, Tetanus
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2008-06-13, 00:00 [Friday]
… wenn Impfversagen und Krankheit zusammentreffen …
Ein 14-jähriger Junge wurde mit Kopfschmerzen, linksseitiger Ptosis, Parästhesie und Sehstörungen in die Kinderklinik der Charité Berlin eingewiesen. Die Anamnese ergab, dass er einen Tag nach dem Genuss von gegrilltem Hühnchen und drei Tage vor der stationären Aufnahme milden Durchfall hatte. Weiterhin hatte sich der Patient in der Woche davor eine kleine Schürfwunde am linken Knie auf dem Holzfußboden zugezogen, welche bei der Einlieferung im normalen Heilungszustand war. Sein Impfstatus bezüglich Tetanus war vollständig (3 Impfungen im 1. Lebensjahr, eine Auffrischungsimpfung mit 13 Jahren).
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Tags: Gesundheit, Impfen, Infektionskrankheiten, Medizin, Tetanus
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