Impfen schützt – Impfen nützt – Allen!

 

1997

Diphtherieerkrankungen und -diagnosen

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1997-09-12, 01:00 [Friday]

… wenn der Impfschutz fehlt …

Im vergangenen Monat sind unabhängig voneinander zwei Diphtherie-Erkrankungen aufgetreten, über die nachfolgend berichtet wird. Bedauerlicherweise konnte nicht verhindert werden, daß ein Kind an der Diphtherieinfektion verstarb. Das Kind war nicht geimpft.

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Fatale Verläufe von Grippeerkrankungen

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1997-06-27, 00:00 [Friday]

… wenn Kinder Urlaub machen …

Im Februar des Jahres sind im Zeitraum einer erhöhten Influenza-Aktivität im direkten Zusammenhang mit Gruppenfahrten zum Skiurlaub nach Österreich unabhängig voneinander zwei tödliche Influenza-Erkrankungen bei einem 7jährigen Jungen aus Baden-Württemberg Influenza B) und bei einem 13jährigen Mädchen aus Bayern (Influenza A) aufgetreten. Beide Erkrankungsfälle und ihr Umfeld wurden sorgfältig epidemiologisch nachuntersucht. Nachfolgend eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Untersuchungen:

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Umgang mit dem Tode

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1997-03-31, 23:11 [Monday]

… Tragischer Maserntod im Hause Dahl

Olivia Dahl
Olivia Dahl
Dieser Bericht erschien im Peoples Magazin am 31. März 1997 im Rahmen einer Reihe über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, welche den Tod eines Kindes überstanden haben. Roald Dahls erste Frau, die Schauspielerin Patricia Neal, trug folgendes dazu bei:

Im Jahre 1961 zog die spätere Oskargewinnerin Neal (1963 Hud) mit ihrem Ehemann, dem Autoren Roald Dahl (Charlie und die Schokoladenfabrik), und ihren drei Kindern [Olivia, Tessa und Theo] auf das Land ins beschauliche Great Missenden, England, nachdem ihr jüngster Sohn Theo in New York fast bei einem Unfall mit einem Taxi ums Leben kam. Ein Jahr später, steckte sich die 7-jährige Tochter Olivia mit Masern an. Damals waren Impfungen noch nicht weitverbreitet und auch Olivia hatte keine Impfung erhalten. Weniger als eine Woche später, entwickelte sie eine Masernenzephalitis, eine Entzündung des Gehirns. Am 17. November 1962 fiel sie ins Koma und verstarb kurz darauf.

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Masernerkrankung während der Ferien

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1997-03-21, 00:00 [Friday]

… Fehldiagnose in Schweden mit tödlichen Folgen …

Nach Vorliegen eines abschließenden Berichtes des zuständigen Gesundheitsamtes kann jetzt über vier Masernerkrankungen in einer Jugendgruppe berichtet werden, die im Sommer 1996 während einer Auslandsreise aufgetreten waren. Der Ablauf des Geschehens zeigt einerseits, daß in Ländern mit effektiver Schutzimpfung und dadurch extrem niedriger Morbidität – wie Schweden – in der Praxis u. U. nicht mehr an Masern gedacht wird und daß andererseits bei Masern immer schwere Verläufe möglich sind:

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11-jähriges Grippeopfer

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1997-02-25, 00:00 [Tuesday]

… tödlich verlaufende Influenza-B-Infektion …

Am 17.01.1997 nahm ein 11jähriges Mädchen thailändischer Herkunft am Schwimmunterricht im Rahmen des Schulsports teil. Das Mädchen hatte zuvor über Halsschmerzen geklagt. Während des Schwimmens verließen es die Kräfte, so daß es aus dem Wasser gezogen werden mußte. Am 19.01.1997 (Sonntag) wurde das Kind einem diensthabenden Arzt vorgestellt und von diesem unter der Diagnose “Virusinfekt” behandelt, offensichtlich ohne daß es Hinweise auf einen zu erwartenden ernsten Verlauf gab. Am folgenden Tage wurde das Mädchen moribund in die Praxis des Hausarztes gebracht. Dieser stellte eine Pneumonie fest und rief sofort den Notarzt. Bereits 10 Minuten nach der Einlieferung in eine nahegelegene Kinderklinik starb das Mädchen. Einstündige Reanimationsversuche blieben erfolglos.

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Tödliches Mitbringsel aus Russland

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1997-01-14, 00:00 [Tuesday]

… Finne stirbt an Diphtherie

In Finnland erkrankte im September 1996 ein 46jähriger Mann nach der Rückkehr von einem Eintagesausflug in die Russische Förderation – nach Wyborg im Gebiet Leningrad – an einer Diphtherie. Die Erkrankung begann am 25.09.1996 mit Halsbeschwerden, die bis zum 28.09. stark zunahmen und zur Behandlung in einer HNO-Klinik führten. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Infektion durch Streptokokken der Gruppe G angenommen. Membranen, die einen klinischen Verdacht auf Diphtherie nahegelegt hätten, waren nicht vorhanden. Am 29.09. wurde eine Tonsillektomie vorgenommen. Der weitere Krankheitsverlauf bis zum 30.09. führte dann zur Diagnose einer toxischen Diphtherie (ausgeprägte peritonsiläre Ödeme, Benommenheit, Bradykarie, Oligurie). Gleichzeitig wurde aus einem Rachenabstrich vom 29.09. ein toxinbildender Corynebacterium-diphtheriae-Stamm, Typ gravis, angezüchtet. Daraufhin erfolgte die Gabe von Diphtherieantitoxin. Die Behandlung mußte auf einer Intensivstation fortgesetzt werden; dort starb der Patient am 12. Oktober an Herzversagen.

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