Impfen schützt – Impfen nützt – Allen!

 

Ulrike Voltmer

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2008-01-25, 00:53 [Friday]
Ulrike Voltmer, Astrologin
Ulrike Voltmer, Astrologin
Ulrike Voltmer (* 09. August 1952, Saarbrücken) ist eine deutsche Astrologin, Musikpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Voltmer ist mit dem Fernsehjournalisten Manfred Voltmer verheiratet und hat einen Sohn.

Ausbildung, beruflicher Werdegang

Voltmer studierte Klavier und Gesang an den Musikhochschulen Saarbrücken, Darmstadt und Zürich. Voltmer nahm ein Zweitstudium in Musikwissenschaft, Philosophie, Psychologie und vergleichender Kulturwissenschaft auf, welches sie im Jahr 2003 mit einem Diplom in der Fachrichtung Psychologie der Universität des Saarlandes abschloß. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet “Biografie und Transite – Läßt sich ein Zusammenhang zwischen astrologischen Konstellationen und biografischen Daten nachweisen?”

Geburtshoroskop von Ulrike Voltmer
Geburtshoroskop von Ulrike Voltmer
Nach ihrer Ausbildung zur Heilpraktikerin der anthroposophischen Psychotherapie an der Filderklinik in Stuttgart schloß sie eine Zusatzausbildung am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg ab. Sie ist nunmehr auch Heilpraktikerin für “Psychotherapie und Beratung für Menschen mit außergewöhnlichen Erfahrungen.”

Im Jahr 2007/08 war sie Lehrauftragte für Musikpsychologie im Fachbereich Musikwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Dort promovierte sie unter Wolf Frobenius mit ihrer Arbeit “Semiotische Analyse der Musik — ein pragmatischer Ansatz.”

1997 gründete sie mit ihrem Mann die Filmproduktionsfirma “provideo”, 2006 umbenannt in “Lichten*Stern.TV” in der auch ihr Sohn Sebastian tätig ist.

Pseudowissenschaftliche Tätigkeiten

Manfred und Ulrike Voltmer
Manfred und Ulrike Voltmer als reinkarnierte Bianca Cavallo und Pietro Bonaventura
Voltmer wurde von ihrem 10-Jahre-älteren Mann 1980 auf den Pfad der Esoterik geführt, als dieser sie der Seherin ∴Elisabeth Wagner vorstellte, über welche er in Vorbereitung einer TV-Produktion recherchierte. Diese arbeitete mit einem Geistheiler zusammen, der seine Frau von ihrer Weinallergie heilen sollte, für welche die Seherin die Ursachen im Trance diagnostizierte:

Voltmer soll in einem früheren Leben die suizidale Florentinerin Bianca Capello gewesen sein, welche sich mit einem Kelch Wein das Leben nahm. Manfred jedoch war angeblich ihr ehemaliger Liebhaber Pietro Bonaventura.

Die Voltmers vermeinten sich auf alten Portraits der Florentiner Bianca Cappelos und Pietro Bonaventuras wiederzuerkennen. Da sich beide in der Toscana kennenlernten, ware sie von der historischen Fügung leicht zu überzeugen. So verwunderte es sie auch mitnichten, daß die Seherin ihre Geschichte in Deutsch und nicht mittelalterlichem Italienisch schrieb. Als Bianca dann dort in Ohnmacht viel, wo sich Bianca angeblich das Leben nahm, war sie von ihrer Weinallergie geheilt, die sich dadurch geäußert hatte, daß sie weder Champagner noch Wein vertrug.

Mitgliedschaften und Aktivitäten

Horoskop der VDA-Gründung
Horoskop der VDA-Gründung
  • 1980-1990: Mitglied der Prüfungskommission des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV)
  • 1991-1995: Vorsitzende des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV)
  • 1991: Initiatorin und Vorsitzende des “Fördervereins Fachbibliothek Astrologie, Astronomie und verwandte Gebiete”.
  • 2004: Gründungsmitglied der Vereinigung deutschsprachiger Astrologieorganisationen VDA e.V.
  • 2009: Gründungsmitglied des Dachverband für Anthroposophische Psychotherapie
  • Die Gründungsmitglieder der VDA v.l.n.r. Rolf Baltensperger (SAF), Harald Turnheer (OeAG), Wolfhard König (API international), Ulrike Voltmer (FFA), Detlev Hover (DAV) und Marie Luise Mathis (OeAV); Claude Weiss (SAB) fehlt auf dem Bild.
    Die Gründungsmitglieder v.l.n.r. Rolf Baltensperger (SAF), Harald Turnheer (OeAG), Wolfhard König (API international), Ulrike Voltmer (FFA), Detlev Hover (DAV) und Marie Luise Mathis (OeAV); Claude Weiss (SAB) fehlt auf dem Bild.
  • Schriftführerin des Deutschen Astrologen-Verbandens (DAV)
  • Vorstandsmitglied der „Gesellschaft für Anomalistik“
  • Leiterin der Anthroposophisch-Astrologischen Tagungen im Rudolf-Steiner-Haus Stuttgart.
  • Leiterin Sektion “Medizin und Astrologie” des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV)
  • Leiterin Sektion “Astrologie und Anthroposophie” des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV)
  • Autorin vieler Artikel und mehrerer Bücher (siehe Publikationsliste).
  • Rege Vortragstätigkeit zum Thema Astrologie im In- und Ausland.
  • Mitherausgeberin der Buchreihe “Astrologie konkret”.
  • Politische und gesellschaftliche Tätigkeiten

  • 1986-2002: Mitglied der GRÜNEN
  • 1989-1991: Landesvorstandssprecherin Saarland; LAG/BAG Bildung / Zusammenarbeit mit dem Neuen Forum/Ost-Berlin.
  • 1990-1993: Mitglied Kulturausschuß Saarbrücken
  • 2005: Eintritt WASG; Vorstand OV Saarbrücken Mitte/Burbach
  • 2006/7: Referentin f. Hochschul- und Wissenschaftspolitik, Bundestagsfraktion Die Linke
  • 2009: Kandidatin der Linkspartei zum Europaparlament
  • 2010: Mitglied des Landesvorstandes der Linkspartei des Saarlandes
  • In ihrer Bewerbung für die Kandidatur für das Europaparlament gab Voltmer an, sie vertrete in der “EU-Arbeitsgruppe des Bundesausschusses [den] Bereich: Bildung und Kultur als Teil der sozialen Frage – Für einen kulturellen Aufbruch in Europa.” Durch ihre Unterstützung der Pseudowissenschaften ist sie in bildungsrelevanten Ausschüssen und Gremien jedoch fehlbesetzt. Sie gibt an, daß sie “aus der Anthroposophie heraus” zu ihrer “Beschäftigung mit sozialkritischen Themen” kam. Die ∴Anthroposophie ist eine theosophisch inspirierte neugnostisch-esoterische Weltanschauung europäischer Prägung, die von dem Österreicher ∴Rudolf Steiner begründet wurde und untrennbar mit seiner Person und Funktion als selbsternanntem Menschheitsführer verbunden ist. Steiner jedoch sah in den weißen Europäern die Bewahrer der Kultur. Insofern ist auch diesbezüglich Voltmers Engagement in der Linkspartei kritikwürdig.

    Zitate:

    Eigentlich ist ,Alles in Jedem’; in jedem Körperteil wirken alle astrologischen Prinzipien. Überall im Körper gibt es das Pulsieren (Sonne-Löwe) des durch das Atmen (Zwillinge-Merkur) mit Sauerstoff angereicherten Blutes (Mars), wird Zucker (Jupiter) verwertet und verbrannt (Widder-Mars), werden dem Blut Baustoffe (Jungfrau-Merkur) zur Nahrung der Zellen (Stier) und zum neuen Zellwachstum (Jupiter) entnommen; es wird entgiftet (Waage-Venus), Schlacken werden abtransportiert (Skorpion), Nervenbahnen (Merkur und Wassermann-Uranus) und Lymphgefäße (Mond) durchziehen das Gewebe. [...] Dass man die einzelnen Organe und Körperteile nur bestimmten astrologischen Prinzipien zuordnet, hat mit deren Spezialisierungen zu tun.

    Singen ist Kunst und Heilung zugleich. Das Erklingen eines durch ohne Angst oder sonstige Verkrampfungen gehinderten Tones [regt] … Selbstheilungs- und Aufbaukräfte des Organismus [an].

    Publikationsliste

    Bücher

    • Astrologie und Wissenschaft. 2010. Tübingen : Chiron.
    • Bildhafte Astrologie. 2007. Saarbrücken : Lichtenstern-Verlag.
    • Karma & Astrologie. 2003. Mössingen : Chiron. (mit Detlev Hover / Anne Schneider)
    • Lebenslauf und astrologische Konstellationen. 2003. Sandhausen : Ges. für Anomalistik.
    • Astrologie konkret – Astrologie und Prognose. 2001. Tübingen : Chiron Tübingen. (mit Detlev Hover)
    • Astrologie und Prognose. 2000. Mössingen : Chiron. (mit Detlev Hover)
    • Astrologie und Medizin. 1999. Mössingen : Chiron. (mit Detlev Hover
    • Wie frei ist der Mensch? 1999. Stuttgart : Verl. Urachhaus, 1999
    • Rhythmische Astrologie. Johannes Keplers Prognose-Methode aus neuer Sicht. Mit Geburtszeitkorrektur im Anhang. 1998. Neuhausen am Rheinfall : Urania.
    • Lebendige Astrologie. Raum und Umwelt in den zwölf Horoskopfeldern. 1990. Braunschweig : Aurum.
    • Gestaltastrologie. 1989. Freiburg im Breisgau : Aurum.
    • Biografie im Spiegel der  Direktionen – Johannes Kepler als Wegweiser. Selbstverlag.

    Aufsätze

    • Konsumiere – und lass Dein Geld „arbeiten“? info 3, 10/08 : 22-25.
    • Walter Böer – Ein Lebenswerk für die Anerkennung der Astrologie. Meridian 2/08 : 26-27.
    • Wozu ist das Konzept „Astrologie als Fiktion“ nützlich? Meridian 3/05 : 8-11.
    • Suche nach einer klaren und einfachen Hypothese. 2004. Zeitschrift für Anomalistik, Vol. 4 Nr. 1-3 : 238-247.
    • Lernen durch Dialog. 2004. Astroforum Sternzeit 19 : 29-32.
    • Transite und Biografie. 2003. Meridian 3 : 18-21.
    • Keplers private Horoskopsammlung – Interview mit Dr. Friederike Boockmann. 2003. Astroforum Sternzeit 16 : 20-31.
    • Das Wallenstein-Horoskop Keplers – eine Blinddiagnose. 2003. Astroforum Sternzeit 17 : 30-31.
    • Astrologie und Zeitgeist. 2003. Astroforum Sternzeit 18 : 29-31.
    • Möglichkeiten und Grenzen der medizinischen Astrologie. 2003. Astroforum Sternzeit 14 : 37-39.
    • Das 12. Haus – Verloren- geborgen im All. 2003. Astroforum Sternzeit 14 : 20-22.
    • Mond-Folklore ist keine Astrologie. 2002. Zeitschrift für Anomalistik 2 : 117-119.
    • Astrologie als Lebenspraxis. Zeitschrift für Anomalistik, Vol. 2 Nr. 3. Themenheft: Astrologie und umstrittene Mondeinflüsse; : 251-263.
    • Astrologie, eine Symbollehre – Zur Problematik der Rekonstruktion des Gegenstandes der Astrologie. 2002. Zeitschrift für Anomalistik, Vol. 2 Nr. 3. Themenheft: Astrologie und umstrittene Mondeinflüsse; : 218-244. (mit B. Keßler)
    • Der Weg durch die zwölf Häuser – Das 11.Haus. 2002. Astroforum Sternzeit 13 : 14-19.
    • Der Weg durch die zwölf Häuser – Das 10.Haus. 2002. Astroforum Sternzeit 12 : 14-21.
    • Der Weg durch die zwölf Häuser – Das 9.Haus. 2002. Astroforum Sternzeit 11 : 16-19.
    • Reise durch die zwölf Häuser – Der III. Quadrant. 2002. Astroforum Sternzeit 10 : 19-27.
    • Reise durch die zwölf Häuser – Der II. Quadrant. 2001. Astroforum Sternzeit 9 : 19-27.
    • Reise durch die zwölf Häuser – Der I. Quadrant. 2001. Astroforum Sternzeit 8 : 14-22.
    • Peirce steht Pate. Zeitschrift für Anomalistik 1/01 : 32-36.
    • FFA, der Förderverein Fachbibliothek Astrologie, Astronomie und verwandte Gebiete. Skeptiker – Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken 2/00 : 99-100.
    • Der Förderverein Fachbibliothek Astrologie, Astronomie und verwandte Gebiete. Astroforum Sternzeit 4 : 49-50.
    • Als Uranus den Wassermann betrat. Astroforum Sternzeit 3 : 54-59.
    • Der kosmische Effekt im Geburtsmoment. Meridian 3/96 : 12-18.
    • Die Prognosemethode des Johannes Kepler 2. Meridian 6/88.
    • Die Prognosemethode des Johannes Kepler 1. Meridian 4/88.
    • Prognosemethoden und ihre Überprüfung. Meridian 2/88.
    • Konstellation, Schicksal  und Prognose. Meridian 1/88.

    Vorträge

    • Das rhythmische System des Menschen als Brücke zum Kosmos – Über Möglichkeiten und Grenzen der Astrologie und den freien Willen des Menschen. Vortrag vom 27.4.1997 im Rudolf-Steiner-Haus Stuttgart.
    • Das Problem mit den Wetterprognosen. Keime für die Zukunft. 2002.

    Film

    • Bildhafte Astrologie: Die zwölf Tierkreisprinzipien in der Natur.

    Quellen

    Perth Group

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    2008-01-01, 00:01 [Tuesday]

    Die Mitglieder der sog. Perth Group gehören zu den ∴AIDS/HIV-Leugnern. Sie vertreten im Unterschied zu anderen sog. AIDS-Kritikern wie Peter Duesberg die These, die Existenz von HIV als ein exogenes Retrovirus sei nicht nachgewiesen. HIV-Antikörper, HIV-RNA und –DNA sowie Virusproteine wie das p24-Antigen seien entweder Laborartefakte oder repräsentierten bestenfalls endogene Retroviren bzw. Retrotransposons und die entsprechende immunologische Reaktion darauf.

    Induziert werde die Expression dieser endogenen Retroviren oder “Zellpartikel” durch toxische Schädigung in Form oxidierender Agentien, zu denen Sperma (vor allem wenn es auf die rektalen Schleimhäute bzw. in die Blutgefäße gelangt), inhaliertes Nitrit, nicht-Hitze-inaktivierte Faktor VIII-Konzentrate, Opiate und nicht zuletzt auch Nukleosidanaloga gehörten. Besonders toxisch sei Sperma älterer homosexueller Männer, während der Kontakt von Sperma mit Vaginalschleimhäuten auf Grund der von rektalen Schleimhäuten unterschiedlichen Beschaffenheit der Vaginalschleimhaut nicht zu toxischen Effekten führe.

    AIDS-Fälle nach Bluttransfusionen seien entweder auf andere immunsuppressive Noxen zurückzuführen oder auf die toxischen Wirkungen von Gewebe bzw. Blut von AIDS-Patienten, welches einen abnorm hohen Oxidationsgrad aufweise (hier beginnt die Unterscheidung zwischen infektiösem Agens und toxischem Agens fließend zu werden).

    Die AIDS-Epidemie in Afrika sei auf verbreiteten heterosexuellen Analverkehr zurückführbar bzw. ein Laborartefakt, da Antikörpertests in Afrika oft unspezifische Kreuzreaktionen zeigten. Eine kausale Behandlung von AIDS sei durch Antioxidantien möglich.

    Obwohl die Mitglieder der AIDS-Leugner Strömung sich insoweit einig sind, daß das Konzept, daß das HI-Virus nicht ursächlich für die Erkrankung AIDS ist, so unterscheiden sich jedoch ihre Positionen fundamental.

    Einige Leugner vertreten die Position, daß das HI-Virus nicht existiert oder daß das Virus nicht adäquat isoliert wurde, daß das Virus nicht das Koch’sche Postulat erfüllt oder auch das die HIV-Tests inakkurat und invalide sind. Unter anderem wird auf vertreten, daß die Antikörper das Virus neutralisieren und damit dessen Zerstörungskraft wirkungslos werden lassen. Als alternative Gründe für AIDS werden u.a. Mangelernährung, Modedrogen und die antriretrovirale Medikation genannt, mit welcher AIDS heutzutage therapiert wird.

    Andere Personen wie Stefan Lanka oder Ryke Geerd Hamer (Germanische Neue Medizin) leugnen generell, daß es krankmachende Mikroorganismen gibt. Der umstrittene Vitaminverkäufer Matthias Rath sieht die Ursache der AIDS-Erkrankungen in einem Vitaminmangel. Auch viele “Impfkritiker” schließen sich diesen Behauptungen an. Die Erklärungen werden häufig mit Verschwörungstheorien verknüpft. Beispielsweise wird in einem Beitrag des rechtslastigen Esoterik-Magazins Zeitenschrift behauptet, daß AIDS eine Erfindung der Pharmaindustrie sein soll; Vertreter der HIV-Forschung würden die korrekte Forschung von AIDS hintertreiben und durch die Gabe von AZT AIDS selbst hervorrufen.

    Vertreter

    Simone Küstermann

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    2007-01-01, 19:32 [Monday]

    Simone Küstermann (Shiva-Najade)
    Simone Küstermann (Shiva-Najade)
    Simone Küstermann (*01. Juli 1977 in Lübbecke, geb. Kaupmann) ist eine deutsche Informatikerin, Buchverlegerin, Unternehmerin, überzeugte Heidin und bekannte Anhängerin von ∴Verschwörungstheorien wie ∴Chemtrails und ∴HAARP. Derzeit lebt sie mit ihrem Mann Andreas in Niedersachsen.

    Küstermanns Eigenbeschreibung zufolge ist sie “mental verrückt” und merkt an, darunter könne man sich vorstellen, was auch immer gerade praktikabel sei. Sie hält sich für fähig, Energien zu lenken und andere durch die Macht ihrer Gedanken zu Handlungen zu bewegen.

    Die Energien zu spüren ist nicht das Problem. Das Lenken an sich ist gewöhnlich auch nicht sooo das Problem. … Wenn ich … mir … wünsche, das (sic!) meinem Gegenüber der Fuß juckt, so das (sic!) er … sich kratzt, dann klappt das.

    Sie meint, aus mehreren Seelen zu bestehen.

    Vielleicht hängt es damit zusammen, das (sic!) ich mehr als eine Seele in mir trage oder damit das (sic!) wir uns in viele Teile aufgespalten haben.

    Küstermann glaubt, ihre Seelen seien mehrmals reinkarniert und sie könne daher nur unspezifische Angaben über ihr wahres Alter machen.

    Alt ja…durchaus. Ich kann nichtmal ein Alter sagen, weil es vor unserer Zeitrechnung begann. Zu Zeiten, als es noch keine Zeit gab. Verwirrend, wenn man da dann eine Angabe machen möchte. Früher war alles anders…und wenn ich früher sage, dann meine ich wirklich früher…Zeiten, zu denen es die Menschen noch nicht gab und als alles eins und Energie war. … In diesem Leben sind sie alle wieder da. Die einen komplett mit ihrer ganzen damaligen Seele (ich habe es aufgegeben mich zu fragen wir das geht, denn sie waren ich und sie sind ich…das ist mir zu hoch), die anderen mit Teilseelen oder manche auch nur mit Ausprägungen ihrer selbst.

    Küstermann war in ihren vergangenen Leben Kelte, Altägypter und auch Orientale. Sie fühlt sich jedoch am meisten den Kelten zugehörig. Küstermann hält sich für eine Kriegerin. Sie hat ihr “∴drittes Auge” entdeckt.

    Mein drittes Auge hat lange Zeit geschlafen – und sich dann einfach von alleine weit geöffnet.
    Jetzt möchte ich ohne nicht mehr sein.

    Ich habs immer über der Nase, exakt zwischen den Augen, lokalisiert?

    Die Küstermanns schlossen ihre Ehe nach druidischen Ritualen mit einem Blutbund.

    Mit ihrem Mann Andreas betreibt sie den ∴Freier Falke Verlag, dessen Schwerpunkt auf ∴verschwörungstheoretischen Werken (u.a. von ∴Michael Grandt, ∴Matthias Härtel und ∴ Andreas von Rétyi oder zu Themen wie ∴ HAARP) mit häufig ∴rechtsesoterischem (u.a. Werke von ∴Jo Conrad, ∴Jan van Helsing) Hintergrund liegt. Nationalstolz schließt Küstermann für sich jedoch aus. Deutsch sein bedeutet ihr nichts und auch von politischer Beteiligung und Wahrnehmung ihres Wahlrechts hält sie wenig. Gleichzeitig jedoch sympathisiert sie mit dem rechten Informationsportal Altermedia und sagt bezüglich der Anzeige gegen die im Eigenverständnis “politisch nonkonforme” Oppositionelle von Klaus Krusche wegen Volksverhetzung, daß sich “die Freiheit der Menschen … nicht auf ewig unterdrücken” ließe.

    Ausbildung:

    1983-1987: Grundschule Oberlübbe in Hille
    1987-1993: Birger-Forell-Realschule in Espelkamp
    1993-1996: Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg in Minden
    1996-1997: Rudolf-Rempel-Berufskolleg in Bielefeld
    1997-2000: FH Bielefeld, Wirtschaftswissenschaften
    2000-2002: b.i.b. – International College in Paderborn, Informatik mit Schwerpunkt Multimedia

    Pseudonyme

  • Shiva-Najade
  • edajan-avihs
  • Free Milan
  • Infektionskrankheiten

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    2007-01-01, 18:54 [Monday]

    Überblick über gängige Impfpräventable Krankheiten

    Grundimmunisierung

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    2007-01-01, 18:37 [Monday]

    Die STIKO empfiehlt für alle Säuglinge und Kleinkinder Impfungen gegen Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis), Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Hepatitis B, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (Varizellen) sowie gegen Pneumokokken und Meningokokken.

    Die sogenannte Grundimmunisierung, das heißt der Aufbau eines vollständigen Impfschutzes bei Säuglingen und Kleinkindern, sollte unmittelbar nach Ende des zweiten Lebensmonats beginnen und im Alter von 14 Monaten abgeschlossen sein. Nur so können Eltern sicher sein, daß ihr Kind – gerade in der besonders empfindlichen Säuglings- und Kleinkindphase – ausreichend geschützt ist.

    Der Schutz hält bei einigen Impfungen ein Leben lang, bei anderen muß er auch im Erwachsenenalter noch einmal oder regelmäßig aufgefrischt werden. Dies gilt besonders für die Tetanus- und Diphtherie-Impfung. Die Tetanus-Erkrankung ist eine nicht selten tödlich verlaufende Infektion, welche durch regelmäßige Auffrischungsimpfungen, etwa alle zehn Jahre, sicher verhindert werden kann. Für alle Auffrischungsimpfungen gibt es zeitliche Richtwerte und Impfpläne. Bei speziellen Fragen kann auch über eine Blutuntersuchung geklärt werden, ob eine Auffrischungsimpfung notwendig ist oder nicht.

    Die Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B und Poliomyelitis wird üblicherweise mit Kombinationsimpfstoffen durchgeführt. Zeitgleich erfolgt die Impfung gegen Pneumokokken. Die erste Masern-Mumps-Röteln- sowie die Windpockenimpfung wird erst im Alter von elf bis 14 Monaten durchgeführt, da einige Kinder bis zu diesem Alter über einen Nestschutz verfügen. Nach vollendetem zwölften Lebensmonat sollte frühestmöglich die einmalige Impfung gegen Meningokokken durchgeführt werden.

    Überwiegend können die Impftermine gleichzeitig mit den Früherkennungsuntersuchungen wahrgenommen werden. Da hier zeitliche Verschiebungen möglich sind, sollten die genauen Termine mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin abgesprochen werden.

    Die zweite Masern-Mumps-Röteln- und gegebenenfalls Windpockenimpfung (bei Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes) sollte im Alter zwischen 15 und 23 Monaten erfolgen, frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung.

    Impfungen

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    2007-01-01, 18:34 [Monday]

    Die Impfempfehlungen werden regelmäßig aktualisiert und den neuesten Erkenntnissen der Impfstoffforschung und der Entwicklung bestimmter Infektionserkrankungen angepasst.

    Die verschiedenen Infektionskrankheiten unterscheiden sich in der Häufigkeit des Vorkommens und in der Schwere der Erkrankung. Ebenso kommen Erkrankungen in verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich häufig vor. Beispielsweise haben Angehörige medizinischer Berufe ein besonders hohes Risiko, sich mit Hepatitis B zu infizieren.

    Aus diesem Grund hat die STIKO entsprechende Kategorien geschaffen, welchen die jeweiligen Impfungen zugeordnet werden:

    • S – Standardimpfungen mit allgemeiner Anwendung = Regelimpfungen
    • A – Auffrischungsimpfungen
    • I – Indikationsimpfungen für Menschen mit einem besonders hohen Erkrankungsrisiko
    • B – Impfungen für Menschen mit einem erhöhten beruflichen Infektionsrisiko
    • R – Reiseimpfungen
    • P – Impfungen oder die Gabe von Antibiotika, die kurz nach der Infektion mit bestimmten Erregern die Erkrankung noch verhindern können – Postexpositionsprophylaxe

    Um langfristig einen größtmöglichen Schutz für die gesamte Bevölkerung aufzubauen, werden einige Impfungen als Standard- oder Regelimpfungen für alle Säuglinge und Kleinkinder empfohlen. Die Grundimmunisierung sollte am Ende des zweiten Lebensmonats beginnen und im Alter von 14 Monaten abgeschlossen sein. Ein sicherer Impfschutz ist erst dann gegeben, wenn mehrere Teilimpfungen in bestimmten Zeitabständen erfolgt sind, die im so genannten Impfschema geregelt sind.

    Einige Impfungen müssen im Erwachsenenalter regelmäßig aufgefrischt werden, damit ein Impfschutz erhalten bleibt.

    Bestimmte Impfungen werden als so genannte Indikationsimpfungen nur besonders gefährdeten Menschen, beispielsweise einigen Berufsgruppen, Reisenden oder Kontaktpersonen von Erkrankten, empfohlen.

    Impfempfehlungen

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    2007-01-01, 10:43 [Monday]

    Alle Staaten weltweit geben Empfehlungen an die Ärzteschaft und Bevölkerung heraus, welche Impfungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten dem Stand der Forschung entsprechen. In vielen Ländern besteht eine Impfpflicht. Gewarnt werden muß an dieser Stelle vor sogenannten Alternativen Impfplänen, welche nicht auf den Empfehlungen der unabhängigen Expertengremien basieren. In solche Impfpläne fließen die persönlichen Überzeugungen von Interessengruppen bestehend aus medizinischen Laien und Praktikern ein, ohne daß diese von den wissenschaftlichen Gremien unterstützt werden. Lassen Sie sich und ihre Kinder nicht zum Spielball solch voreingenommener und parteiischer Interessenverbände werden.

    Deutschland – Ständige Impfkommission (STIKO)

    Die in den Impfempfehlungen zusammengefassten Schutzimpfungen entsprechen – so ein Urteil des Bundesgerichtshofes – grundsätzlich dem medizinischen Standard. Daß dies so ist und bleibt, dafür sorgt die Ständige Impfkommission (STIKO) mit Sitz am Robert Koch Institut in Berlin.

    Dieses aus verschiedenen Fachleuten bestehende Gremium erarbeitet unabhängig und nach aktuellem wissenschaftlichen Stand, welche Impfungen zu welchem Zeitpunkt sinnvoll und notwendig sind, um Kindern und der gesamten Bevölkerung einen größtmöglichen Schutz zu bieten. Es besteht aus Kinderärzten, Mikrobiologen, Vertretern der Bundesländer und anderen Experten; auch ein Vertreter der Krankenkassen gehört dem Gremium an.

    Die Mitgliedschaft in der STIKO ist ein persönliches Ehrenamt. Die Mitglieder sind bei ihrer Tätigkeit nur ihrem Gewissen verantwortlich und zu unparteiischer Erfüllung ihrer Aufgaben verpflichtet.

    Quelle:

    Österreich – Impfausschuß des Oberster Sanitätsrat (OSR)

    In Österreich ist der Oberste Sanitätsrat (OSR) ein medizinisch-wissenschaftliches Organ, bestehend aus Spitzenpersönlichkeiten aller medizinischen Fächer. Er berät das Gesundheitsministerium in allen grundsätzlichen medizinischen Fragen und gibt Gutachten ab. In ähnlicher Weise wirken auf Landesebene die (Landes-)Sanitätsräte, die darüber hinaus auch Beurteilungen über Ärzte, die sich um wichtige Berufspositionen bewerben, erstellen. Der Impfausschluß dieses von dem Bundesministerium für Gesundheit berufenen Gremiums gibt jährlich den immer aktuell gehaltenen Impfplan und die Impfempfehlung heraus. Seit 1998 sind alle vom Impfausschuß empfohlenen Impfungen von der Geburt bis zum Ende der Schulpflicht kostenfrei sind. Kostenpflichtig sind lediglich die konjugierte Pneumokokkenimpfung (gegen bakterielle Lungenentzündung) und ergänzende Impfungen wie Influenza, Varizellen (Windpocken), FSME und Hepatitis A.

    Quelle:

    Schweiz – Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF)

    Impfempfehlungen werden bereits seit 1963 vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) herausgegeben und laufend angepaßt. Bei der Erarbeitung dieser Empfehlungen und ihrer im Epidemiengesetz vorgeschriebenen wissenschaftlichen Begründung hat sich das BAG seit jeher durch Expertengremien beraten lassen. Anfangs geschah dies durch eine Impfkommission der schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin, welche in den 80er-Jahren vom BAG übernommen und in der Folge in “Kommission für Impffragen” umbenannt wurde. Da Aufgaben und Gewicht dieser Kommission ständig zunahmen, war es nun an der Zeit, sie durch eine eidgenössische Kommission zu ersetzen, welche einen klar definierten Auftrag des Departements erhielt und in Zukunft unabhängiger ihre Beraterfunktion ausüben kann.

    Der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) kommt bei der Erarbeitung der Impfempfehlungen eine Schlüsselrolle zu. Ihre Zusammensetzung – aus Pädiatern, Allgemeinmedizinern, Internisten, Infektiologen, Epidemiologen und Präventivmedizinern – erlaubt es, die Behörden wissenschaftlich fundiert zu beraten. Wie bei solchen beratenden Kommissionen gesetzlich vorgeschrieben, wurden die Mitglieder auf Grund ihres Sachverstandes und unter Beachtung einer ausgewogenen Geschlechter- und Regionenverteilung ad personam eingesetzt. Es wurde darauf Wert gelegt, dass Expertenwissen hinsichtlich aller impfrelevanten Sachgebiete in der Kommission vertreten ist. Auf eine reine Interessenvertretung hat man bewusst verzichtet.

    Der Schweizerische Impfplan wird von der EKIF in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Swissmedic regelmässig aufgrund neuer Entwicklungen von Impfstoffen, neuer Erkenntnisse über deren Wirksamkeit und Sicherheit, Veränderungen der epidemiologischen Lage in der Schweiz sowie basierend auf den Empfehlungen der WHO-Experten überarbeitet. Die in diesem Plan formulierten Impfempfehlungen zielen auf einen optimalen Impfschutz der Bevölkerung und jedes einzelnen Individuums ab. Eine Impfung wird nur empfohlen, wenn der Nutzen durch verhinderte Krankheiten und deren Komplikationen die mit den Impfungen verbundenen Risiken in jedem Fall um ein Vielfaches übertrifft.

    In der Schweiz hat sich eine Gruppierung von Laien und Medizinern um Hans Ulrich Albonico herumgebildet, welche mit allen Mitteln versucht, ihre durch die Alternativmedizin geprägten Impfängste staatlich legitimieren zu lassen.

    Quelle:

    Die Bandbreite

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    2007-01-01, 00:02 [Monday]

    Die Bandbreite
    Torben Pape, Marcel Wojnarowicz
    Die Bandbreite (ursprünglich bis 2005 Wojna und die komplette Bandbreite) ist der Name eines Hip-Hop-Duos aus dem Ruhrgebiet (Duisburg), das sich auf Auftritte in der so genannten ∴Truther-Bewegung, bei EU-Ablehnern, ∴Ron Paul-Anhängern und in der ∴Verschwörungstheorie-Szene spezialisiert hat, und sich im Eigenverständnis allgemein dem “Polit-Pop” zurechnet. Das Duo entstand 1999, die erste Gemeinschaftsproduktion erschien 2000 auf dem Sampler “Komm in die Pötte”.

    Tonträger von “Die Bandbreite” werden über “Lärmquelle Records” in Oberhausen vertrieben.

    Einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte die Band um Marcel Wojnarowicz aber nicht durch ihre Auftritte bei Ruhrpott-Stadtfesten oder Veranstaltungen des DGB, sondern durch Songs wie “Selbst gemacht” und “Unter falscher Flagge” im Internet, in denen Verschwörungstheorien als Wahrheiten verbreitet werden.

    Mediale Unterstützung und Lob erhielt “Die Bandbreite” von der DVU-nahen Webseite “Deutschlandpolitik”, der Webseite des rechtsextremistischen Netzwerks Altermedia, sowie auch beim rechtsoffenen, teilkommerziellen und anonymen Blog ∴Alles Schall und Rauch. Auch die Unterstützung der in Berlin erscheinenden “Junge Freiheit” war sich die Band gewiß und gab dieser eine Erklärung gegenüber ab.

    Auch zu dem Verschwörungserfinder ∴Gerhard Wisnewski gibt es wechselseitig profitable Beziehungen. So räumte Wisnewski der Band in einem seiner Bücher 10 Seiten Platz ein. Im Gegenzug wird ein Wisnewski-Buch dann auf der Bandbreite-Website beworben.

    Interpreten

    Marcel Wojnarowicz, Sänger
    Marcel Wojnarowicz, Sänger
    • Marcel Wojna Wojnarowicz (geb. 1976, Gesang, Produktion), der 2009 als Einzelbewerber für den Wahlkreis Duisburg 1 zur Bundestagswahl auftratund 407 Stimmen (0,32%) erhielt. Wojnarowicz trat dabei als Kandidat der “Willi-Weise-Bewegung” des Unternehmensberaters ∴Otto Friedrich Schönbeck an, der den ∴kommissarischen Reichsregierungen (KRR) und einem Ron-Paul-Netzwerk nahesteht.
    • Torben Pape DJ-Torben, DJ-Jing (Sound, Co-Produktion)

    Positionen

    Die Songtexte sind ausschließlich auf Deutsch. Der Band wurde mehrfach vorgeworfen, antisemitische und islamfeindliche Agitation zu betreiben und sich gegen vermeintliche “Anti-Deutsche” zu wenden, denen sie ein Stück gleichen Namens widmeten. Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 werden kritiklos ins Repertoire integriert, etwa im Stück “Selbst gemacht”:

    Wenn man sich Berichte anguckt, dann wird es plausibel, warum die Amerikaner Terroranschläge auf ihre eigenen Hochhäuser verübt haben – Es gibt genügend Berichte im Internet, informiert Euch doch einmal darüber.

    Eigene Positionen ergäben sich nach Auskunft von Marcel Wojnarowicz aus Analysen eines eigenen verläßlichen Netzwerks, zu dem zahlreiche Experten gehören würden.

    Wir haben dann [...] Leute kennen gelernt, investigative Journalisten, die nicht den Mainstream nachplappern, sondern selbst recherchieren und eine kritische Berichterstattung pflegen, Leute wie Jürgen Elsässer und Gerhard Wisnewski zum Beispiel.

    Der Anschlag am 11. September 2001 ginge schon deshalb auf das Konto der USA, weil die US-Flugabwehr ausgeschaltet gewesen sei und die beiden WTC-Türme auf Grund ihrer hohen Fallgeschwindigkeit gesprengt worden sein müssten.

    Diese Erkenntnis hatten wir nicht von vornherein, sondern erst nach der Lektüre von Büchern und nachdem wir uns ein paar Dokumentationen dazu angesehen hatten. Da haben wir gemerkt, daß nicht alles so ist wie es scheint, dass die Medienlandschaft doch schon sehr stark gleichgeschaltet ist [...]

    In ihrem Lied “Wir können auch anders” relativieren die Polit-Popper den Faschismus, indem sie den – zweifellos zu verurteilenden – Neoliberalismus damit gleichsetzen:

    Denn die Neuform des Faschismus /
    heißt heut Neoliberalismus /
    losgelöst von Haut und Rasse /
    triffts die mit Ebbe in der Kasse.

    Weiter geht es mit homophoben Passagen in “Kein Sex mit Nazis”, wo die Ursachen des Faschismus auf Hitlers angebliche nicht befriedigte Homosexualität reduziert wird. “Keiner von den Schwulen damals wollte Sex mit Nazis“. Die Bandbreite warnt abschließend vor “Sex mit Nazis”. Schließlich würden viele “Gefahren hinter braunen Löchern lauern“. Der Fanatismus Hitlers wird in diesem Lied aus dessen angeblicher Homosexualität hergeleitet. Trotz alledem dient dieses Lied immer wieder als Beispiel für den angeblichen “Antifaschismus” der Band. Dabei macht gerade das Lied “Kein Sex mit Nazis” deutlich, daß es mit diesem “Antifaschismus” nicht weit her ist:

    National und Sozialist dat is /
    wenn man gut zu den eigenen Leuten /
    und schlecht zu allen andern ist.

    Über die dargestellten, homophoben Ressentiments hinaus, propagieren die Musiker in ihren Liedern außerdem ein fragwürdiges Frauenbild, z.B. in “Man kennt uns”:

    Ich brauch jetzt was Williges /
    seh ichs, brauch ichs, will ich es /
    was heute wichtig is /
    is letztlich was recht Billiges (…)
    Ey, Emanzen nach hinten, darf ich denn zum Tanze bitten? (…)
    Ey Süße komm mit, denn aufem Rücksitz von mein Schlitten -
    Ey dat ist der Hit – da kömma lustig weiter wippen.
    Ey! Dein Mini-Tanga stört nicht!
    Heut fick i die! Ey man ick leck sie ab.

    und in “Miesmuschel”:

    Beim Reiten quetscht du mir ein Ei zu Brei /
    Ich zeig dich an, ich ruf dich an /
    ich ruf die Polizei /
    Dat sorgt bei denen für Erheiterung. Mir egal /
    denn ich plädier auf Vergewaltigung!

    So scheinen Frauen in Wojnarowicz‘ und Torbens Weltbild als fleischgewordenes Objekt einzig der Befriedigung männlicher Triebe zu dienen. In ihrem Song “Eingelocht”:

    Ne, ne, es tut dir weh, doch wir warten nich /
    wo ich doch so selten ma n harten krich /
    du bis nich artig und jetzt kommt deine Strafe /
    du kanns nicht erwarten, datt ich zärtlich mit dir schlafe.

    beschreiben die Musiker auf drastische und sehr bildhafte Weise, wie zwei Männer eine Frau penetrieren, die das augenscheinlich so nicht will.

    Politisch gesehen sieht sich die Band dem linken Spektrum zugeordnet. Jedoch erfährt sie aus genau diesem Spektrum auch enorme Kritik:

    Wer wie in den Lieder „Man kennt uns“ und „Miesmuschel“ so unverblümt sexistisch Frauen als Dinge ansieht, gegen Emanzen hetzt und für ein plattes gesellschaftliches Schönheitsideal eintritt, hat auf linken Veranstaltungen auch nichts zu suchen.

    Unterstützung bezüglich des kritischen WAZ-Artikels Von rinks nach lechts erfährt die Band vom ∴ Kopp-Verlag durch dessen Autor Gerhard Wisnewski:

    In Deutschland gibt es keine politische Verfolgung? Und ob. [...] Jüngstes Beispiel ist die Hip-Hop-Band »die bandbreite«, die es wagte, in ihrem Song »Selbst gemacht« die offizielle Version der Ereignisse des 11. September 2001 in Frage zu stellen.

    Politansichten werden auch in einem Band-Buch mit dem Titel “Die Wahrheit sitzt im Backstage” im Culex-Verlag verbreitet.

    Auftritte

    Die Bandbreite, AZK Auftritt
    Torben Pape, Marcel Wojna, Christoph Hörsten, Ivo Sasek (v.l.n.r)
    Auftritte der Band sind von der IG Metall bekannt, aber sie trat auch zusammen mit dem “Bergwerksorchester Niederrhein” auf einem Duisburger SPD-Parteitag auf, ohne daß es zu Protesten kam.

    Auftritte von “Die Bandbreite” erfolgten auf der ∴Anti Zensur Koalition des Schweizer evangelikalen Sektengründers und Verschwörungstheorieverbreiters ∴Ivo Sasek. Dabei verwendeten sie T-Shirts mit der Aufschrift ∴Alles Schall und Rauch, einem anonymen, kommerziellen Blog der Verschwörungstheorieszene um einen Schweizer namens Freeman und beschwerten sich über Kritik seitens an­ony­mer Kräf­te, die die Auf­tritte der Band ver­hin­dern wol­len. So inszenierten sie sich in der öffentlichen Veranstaltung selbst als vermeintliche Opfer von Kampagnen “mächtiger Kreise” als Hexenjagd.

    Sprecher der DGB Jugend und der IG Metall Bayern erklärten, die Gruppe nicht mehr auftreten lassen zu wollen.

    Die Kritik an der Band aus dem linken Lager führte dazu, daß sich im Juni 2008 nur rund ein Dutzend Zuhörer zu einem Gratiskonzert in der Berliner “Kulturbrauerei” verirrten.

    Auszug aus der Auftrittsliste:

    • 20.12.2009 – Geopolitische Konferenz Gera (Infonetzwerk Gera)
    • 04.07.2009 – 1. Schall und Rauch Blog Treffen Deutschland, Fulda
    • 18.04.2009 – 3. Schall und Rauch Blog Treffen, Eschenbach, Kanton Luzern, Schweiz
    • 21.02.2009 – Anti-Zensur-Konferenz, Chur, Schweiz
    • 06.09.2008 – Alles Schall und Rauch Treffen, Restaurant Chlöpfen, Eschenbach, Kanton Luzern, Schweiz

    Literatur:

    • Nikolaus Gatter: Die Bandbreite: Liedermacher oder Hip-Hopper? Duisburger Duo zwischen Zensur und Ground Zero. In: Folker! Das Magazin für Folk, Lied und Weltmusik 3/2009, S. 18 f.
    • Die Bandbreite: Die Wahrheit sitzt im Backstage. Culex-Verlag, Duisburg 2009, ISBN 978-3-942003-02-5
    • Verschwörungsideologien blockieren — eine Kritik

    Weblinks:

    Immunisierung

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    2007-01-01, 00:00 [Monday]

    Eine große Errungenschaft der Medizin sind ohne Zweifel vorbeugende Schutzimpfungen, durch die bestimmte sog. impfpräventable Infektionskrankheiten und deren schwerwiegende Folgen für die Gesundheit verhindert werden können. Leider können noch nicht alle gefährlichen Krankheiten durch Impfungen verhindert werden.

    Impfungen sind Trainingsmaßnahmen für das menschliche Immunsystem, durch die die gleichen Vorgänge angeregt werden, mit denen sich der Körper gegen Krankheitserreger wehrt. Im Unterschied zu einer Infizierung mit echten krankmachenden Erregern kann er bei diesem “Training” jedoch nicht ernsthaft erkranken. Der menschliche Körper muß tagtäglich mehrere tausende Erreger bekämpfen. Im Laufe der Evolution haben sich komplexe Schutzmechanismen herausgebildet, mit denen der Körper auf eindringende Fremdeiweiße reagiert.

    Auf krankmachende Erreger, zum Beispiel Viren und Bakterien, reagiert das Immunsystem mit mehreren Abwehrstrategien. Die Bildung von Abwehrstoffen, so genannten Antikörpern auch Immun(o)globuline, ist eine davon. Diese helfen bei der Vernichtung von Erregern und verhindern so deren unkontrollierte Ausbreitung. Neben der angeborenen Immunität eines Menschen, z.B. gegen Tierseuchen, bekommt ein Neugeborenes eine Basisdosis von Abwehrkörpern von seiner Mutter über die Plazenta und das Kollostrum (die Vormilch) mit, um ihn in der Phase kurz nach seiner Geburt zu schützen. Diese passiven Abwehrstoffe werden jedoch in nur kurzer Zeit abgebaut (ca. 3 Monate) und Schutzimpfungen setzen dort an, wo dieser Nestschutz an seine Grenzen stößt.

    Im Rahmen der Abwehrstrategien bildet der Körper auch Zellen, die sich Merkmale der eindringenden Erreger merken. Diese Zellen werden Gedächtniszellen genannt und spielen bei der erworbenen Immunität eine Rolle. Bei einem späteren Kontakt mit den gleichen Krankheitserregern sind diese Gedächtniszellen in der Lage, blitzschnell die Bildung von Antikörpern zu veranlassen, welche die Erreger sofort unschädlich machen. Aus diesem Grund kann ein Mensch bestimmte Infektionskrankheiten, beispielsweise Masern oder Hepatitis, nicht zweimal bekommen. Hat der Mensch eine Infektionskrankheit überstanden, bleiben Abwehrstoffe und Gedächtniszellen für eine längere Zeit oder auch das ganze Leben im Organismus erhalten. Der Körper hat auf natürliche Weise Immunität erworben. Weitere Infektionen durch die gleichen Erreger oder solche, die als dazugehörig erkannt werden, rufen nur eine geringfügige Erkrankung hervor oder bleiben gänzlich ohne krankmachende Wirkung.

    Diese Funktionsweise machen sich die Schutzimpfungen zu Nutze: Sie forcieren den menschlichen Körper Abwehrstoffe gegen den geimpften Erregern zu bilden und die dazugehörigen Gedächtniszellen zu produzieren, die bei einem Kontakt mit dem echten Krankheitserreger sofort reagieren können. Die Erkrankung kann nun nicht mehr bzw. nicht mehr so stark ausbrechen. Diese Art der Immunität ist die künstlich erworbene.

    Immunität ist also die Unempfindlichkeit eines Organismus gegenüber Krankheitserregern.

    Schema zur Immunisierung
    Schema zur Immunisierung

    Aktive Immunisierung

    Ziel der aktiven Impfung ist der Aufbau eines langfristig wirksamen Schutzes. Hierzu werden abgetötete oder abgeschwächte Krankheitserreger, die selbst keine ernsthafte Erkrankung mehr verursachen können, verabreicht. Dem Körper wird so eine Infektion vorgetäuscht und er reagiert mit der Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen.

    Damit der Körper ausreichend Antikörper und Gedächtniszellen bildet, muß er in mehreren Einheiten trainiert werden. Hierfür müssen die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Impfungen, die im so genannten Impfschema festgelegt sind, eingehalten werden. Ein sicherer Impfschutz ist erst nach allen empfohlenen Teilimpfungen erreicht. Auffrischungsimpfungen im Erwachsenenalter dienen einer nochmaligen “Erinnerung” des Immunsystems und halten einen sicheren Impfschutz aufrecht.

    Passive Immunisierung

    Bei einigen Krankheiten besteht die Möglichkeit, durch eine passive Impfung einen sofortigen Schutz aufzubauen. Dies kann notwendig sein, wenn ein Mensch aktuell mit einem Krankheitserreger in Kontakt gekommen ist oder wenn kurzfristig eine Reise in ein Land ansteht, in dem bestimmte Erkrankungen weit verbreitet sind und keine Zeit für eine Grundimmunisierung vorhanden ist.

    Bei der passiven Impfung werden Konzentrate aus Antikörpern gespritzt, die von Menschen stammen, welche diese Erkrankung bereits durchgemacht haben. Im Unterschied zur aktiven Impfung bietet die passive Impfung einen sofortigen Schutz, der allerdings nur kurze Zeit, das heißt ungefähr drei Monate, hält.

    Wenn die Notwendigkeit besteht, einen sofortigen Schutz und parallel hierzu einen langfristigen Schutz aufzubauen, wird eine aktive und passive Impfung gleichzeitig verabreicht. Eine passive zusätzlich zur aktiven Impfung bekommen beispielsweise auch Neugeborene, deren Mütter an Hepatitis B, einer übertragbaren Leberentzündung, erkrankt sind. Eine Infektion kann so in fast allen Fällen verhindert werden.

    Nestschutz – was genau ist das?

    Neugeborene verfügen nach der Geburt über einen so genannten Nestschutz, das heißt sie sind durch mütterliche Antikörper gegen bestimmte Erkrankungen geschützt. Dies gilt allerdings nur für die Infektionskrankheiten, gegen die die Mutter eine aktive Immunität entweder durch Schutzimpfung oder durch vorherige Erkrankung erworben hat. Dieser Schutz ist aber, wie alle passiv erworbenen Immunitäten, nur temporär.

    Deshalb ist es wichtig, möglichst früh mit dem Aufbau der aktiv erworbenen Immunität eines neugeborenen Menschens zu beginnen. Nur so ist das Kind in einem Alter, in welchem diese Erkrankungen am häufigsten auftreten und die schwersten Schäden anrichten können, sicher geschützt. Die einzigen plazentagängigen Antikörper sind die G-Immunoglobuline (IgG). A-Immunoglobuline (IgA) erhält ein Neugeborenes über die Vormilch (das Kollostrum). Neugeborene können zunächst keine eigenen IgG bilden, und sind vorübergehend auf die Antikörper der Mutter angewiesen.

    Bei Keuchhusten besteht kein Nestschutz. Die Masern-, Mumps-, Rötelnimpfung sollte aufgrund des Nestschutzes erst im Alter von elf bis 14 Monaten erfolgen. Eine frühere Impfung wäre wirkungslos, da eventuell vorhandene mütterliche Antikörper die Impfviren neutralisieren würden.

    Weiterführende Links

    Karl Krafeld

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    2006-01-01, 20:50 [Sunday]

    Karl Krafeld (geb. 2. Juni 1949 in Salzbergen), Sohn eines Schlossers und einer Hausfrau, wuchs als mittlerer von drei Brüdern im niedersächsischen Emsland auf. Sein älterer Bruder Franz Josef (geb. 1947) ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Hochschule Bremen, sein jüngerer Bruder Norbert (geb. 1959) arbeitet als Rechtsanwalt in Bielefeld.

    Schulbildung

    Krafeld besuchte 8 Jahre lang die Volksschule und im Anschluß daran folgte eine 2-jährige Ausbildung an einer Handelsschule. Darauf folgte eine 3-jährige Schlosserlehre im Betrieb seinen Vaters. Während der Schlosserlehre besuchte er eine Berufsaufbauschule, auf der er die Mittlere Reife erwarb.

    Nach einem 4 Monate währenden Wehrdienst wurde er als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und leistete daraufhin 14 Monate lang Zivildienst ab.

    Krafeld besuchte dann eine Fachhochschule und nahm ein Stahlbaustudium auf. Er schloß sein Studium nach 6 Semestern erfolgreich als Ingenieur ab. Im Rahmen des Studiums belegte er 2 Semester Philosophie, welche sein Interesse an Geisteswissenschaften weckte.

    Im Anschluß an das Stahlbaustudium nahm Krafeld ein Studium der Erziehungswissenschaften auf, welches er 1978 erfolgreich als Diplompädagoge abschloß.

    Beruflicher Werdegang

    Von 1979 bis 1982 war Krafeld in der Behindertenberatung bei der Caritas tätig. Krafeld beendete das Arbeitsverhältnis, da der Arbeitgeber nicht die von ihm erwarteten Konsequenzen zog, nachdem Krafeld seiner Meinung nach betrügerische Machenschaften aufdeckte.

    In Folge erwarb Krafeld als selbständiger Kleingewerbetreibender seinen Unterhalt, nachdem sein Versuch, als Immobilienmakler Fuß zu fassen, 1984 fehlschlug. Seither tingelte er mit einem mobilen Marktstand durch die Lande, wobei er sich auf den Verkauf von Bratpfannen spezialisiert hat. Sein durchschnittliches Nettoeinkommen betrug ca. 1.500 DM pro Monat.

    1989 war Krafeld kurze Zeit im Finanz-Dienstleistungsgewerbe tätig und betrieb telefonische Akquise. Diese zeigte Krafeld als wettbewerbswidrig bei der IHK an, woraufhin sein Arbeitgeber eine einstweilige Unterlassungsverfügung unter Androhung eines Ordnungsgeldes gegen ihn vor dem Landgericht Hannover erwirkte. Als der Arbeitgeber gegen Krafeld einen vollstreckbaren Titel über 15.000 DM erwirkte, tauchte Krafeld 1990 in der ehemaligen DDR unter.

    1993 verstarb Krafelds Lebenspartner an AIDS. Krafelds Vater verstarb in selbem Jahr.

    1994 lernt Krafeld den Molekularbiologen und AIDS-Leugner Stefan Lanka kennen, der behauptet, AIDS würde nicht durch das HI-Virus hervorgerufen und die auf AIDS basierenden Sterbefälle seien durch die Therapie mit Virostatika AZT begründet.

    Karl Krafeld arbeitet heute redaktionell in Lankas klein-klein Verlag mit, der auch Werke von ihm verlegt. Er ist außerdem erster Vorsitzender des Vereins “Wissenschaft, Medizin und Menschenrechte”, den er 1997 mit Lanka gründete.

    Ideologisches

    Diese Vorgeschichte führte dazu, daß Krafeld zum Multiplikator der Theorien Lankas wurde und als selbsternannter Impfgegner und Vortragsreisender an die Karriere als Marktschreier anknüpfend durch die Lande tingelt. Er ist nichts weiter als ein medizinischer und juristischer Laie. Trotz fehlender Qualifikationen in Gesundheitsfragen als Impfexperte. Er ist stolzer und unkritischer Anhänger der abwegigen und widerlegten Ansichten von Stefan Lanka und tritt häufig mit diesem zusammen auf. Oftmals wird er von parteiischen Webseiten als Virologe bezeichnet.

    Seit 1995 ist Krafeld eine treibende Kraft zur Verbreitung der Lanka’schen Meinung und bemüht Behörden und Ämter in nicht endendem Schriftverkehr. Auf seiner Website wirbt er dafür, daß alle seine polemischen Mustervorlagen nehmen sollten und an die vorgegebenen Adressaten senden mögen.

    Kriminalgeschichte

    • 2000:
      Das Amtsgericht Dortmund verurteilte Krafeld am 09. August 2000 wegen versuchter Nötigung in 9 und Bedrohung in 5 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 8 Monaten unter Strafaussetzung zur Bewährung. Der am 14. Juli 1999 in dessen Wohnung sichergestellte PC nebst 2 Speichermedien wurde eingezogen.
    • 2001:
      Das Landgericht Dortmund (Aktenzeichen 14 (XVII) K 11/00) wies die verspätet eingereichte Berufung Krafelds zurück und bestätigt am 17. Januar 2001 das Urteil des Amtsgerichtes Dortmund wegen versuchter Nötigung in 14 Fällen zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen á 50,00 DM sowie zu acht Monaten Haft auf Bewährung.
      - Urteilsbegründung.
    • 2001:
      Krafeld erstattet Strafanzeige gegen die Bundestagsabgeordnete Angelika Graf (SPD) wegen übler Nachrede, weil diese über die Aktivitäten des Vereins “Wissenschaft, Medizin und Menschenrechte e.V., dessen erster Vorsitzender Krafeld ist, in einem Artikel der OVB wie folgt zitiert wurde: “Kriminell wird die Sache, wenn unter pseudowissenschaftlichem Deckmantel vor besorgten Eltern unbewiesene und unbeweisbare Behauptungen aufgestellt werden.” Sie habe die Staatsanwaltschaft in Stuttgart aufgefordert den Verein und dessen Hintermänner zu überprüfen. Der zuständige Staatsanwalt Hammerdinger verfügt am 28.01.2002 unter dem Aktenzeichen 201 I AR 29/02, von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abzusehen. Den Tatbestand der falschen Verdächtigung gemäß §164 StGB, den der juristische Laie Krafeld auch nach Ausfertigung des Beschlusses als verwirklicht ansieht, sieht die Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht erfüllt.
      - Verfügungsbegründung vom 29.01.2002, *.pdf 750 kB
      - Oberbayerisches Volksblatt (OVB) Artikel vom 08.11.2001.
    • 2002:
      Im Verfahren auf Unterlassung der SPD-Bundestagsabgeordneten Graf gegen Krafelt verurteilt das Landgericht Traunstein am 09. April 2002 den Antragsgegner Krafeld, keinerlei Behauptung bezüglich der Antragstellerin aufzustellen oder zu verbreiten, diese sei eine Lügnerin und Straftäterin. Krafeld wird ein Ordnungsgeld bei Zuwiderhandlung in Höhe von bis zu 250.000 EUR angedroht. Krafeld hat die Kosten des Verfahrens zu tragen. Sein Antrag auf Prozeßkostenbeihilfe wird abgelehnt.
      - Verfügung vom 09.04.2002, *.pdf 320 kB.
      - Ablehnungsbescheid vom 25.07.2002, *.pdf 180 kB.
    • 2002:
      Am 27.02.2002 erklärt die Staatsanwaltschaft Traunstein, daß sie kein Ermittlungsverfahren geden den Beschuldigten Dr. Simon Weber einleiten wird. Krafeld hatte im Jahr zuvor Anzeige gegen Weber wegen übler Nachrede erstattet, weil dieser gegenüber dem Oberbayerischen Volksblatt geäußert hatte, daß man den Verein, dessen Vorsitzender Krafeld ist, genauer unter die Lupe nehmen sollte.
      - Begründung vom 06.03.2002, *.pdf 550 kB.
    • 2002:
      Das Amtsgericht Rosenheim (AZ 4 Cs 110 Js 35422/01) verhängt am 03. Mai 2002 gegen Krafeld eine Einzelgeldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 15 EUR (1.050 EUR). Ein Tagessatz entspricht einem Tag Freiheitsstrafe. Dagegen wird Krafeld Einspruch einlegen.
      - Strafbefehl vom 03.05.2002, *.pdf 532 kB.
    • 2002:
      Das Amtsgericht Rosenheim (AZ 2a/4 Cs 110 Js 35422/01) verurteilte den Verkäufer Krafeld am 9. Dezember 2002 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 140 Tagessätzen zu je 15 EUR.
      - Ladung vom 18.09.2002, *.pdf 168 kB
      - Urteilsbegründung vom 09.12.2002, *.pdf 132 kB
    • 2004:
      4 Ds Js 8001/04: Strafsache gegen Lanka und Krafeld wegen Verleumdung
    • 2006:
      Das Berufungsverfahren Krafelds war nicht von Erfolg gekrönt. Auf seine Berufung hin bestätigte das Traunsteiner Landgericht am 13.09.2006 den Schuldspruch aus erster Instanz durch das Amtsgericht Rosenheim, reduzierte die Geldstrafe jedoch von 2.100 EUR auf 1.800 EUR, irrigerweise davon ausgehend, daß Krafeld ohne Vorstrafe sei. Die Anzahl der Tagessätze wird von 140 auf 90 reduziert.
      - Urteilsbegründung vom 06.10.2006, *.pdf 408 kB
    • 2007:
      Die gegen Krafeld verhängte Geldstrafe summiert sich mittlerweile auf über 5.000 EUR.
      - Vollstreckungsauftrag vom 01.10.2007, *.pdf 304 kB

    Zitate

    An einen Staatsanwalt:

    Die Bestimmung des Schweins ist es, geschlachtet zu werden. Grunz, grunz, an Deine Computerschweinerei habe ich mich gewöhnt. Ich soll nicht schreiben. Ich soll mit der Knarre vorgehen. Das ist Dein Wille. Ich kenne gegen Dich noch viel schöneres als die Knarre. Du willst es so … Peng! Auh! Bald wird Dein Ende kommen .. Peng. Peng. Gut Rutsch in die Urne.

    … werde ich die Bundesgesundheitsministerin Fischer wie einen streunenden Hund abknallen.

    … kann es sein, daß ich durchknalle und … ein schlimmes medienspektakuläres Blutbad anrichte …

    Schriften

  • Krafeld K: Impfen ist Gotteslästerung! Plädoyer für eine Verehrung des größeren Gottes! Die Menschenrechte sind das planetarische Minimalprogramm der göttlichen Offenbarung. Wir machen Zukunft: ganzheitlich, unverkürzt und zielbezogen! Bd. 2, klein-klein-verlag, ISBN 3-937342-14-1
  • Links

    Quellen