Impfen schützt – Impfen nützt – Allen!

 

Zäher Kampf um staatliche Entschädigungsleistungen

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2010-04-09, 16:15 [Friday]

… Einmal piksen und für immer geschädigt …

Impfschaden und Entschädigungsleistungen
Impfschaden und Entschädigungsleistungen
Die Berliner Zeitung berichtet am 08. April 2010 vom Fall eines Uwe Steiner, welcher infolge einer Impfung an geistiger Behinderung leiden soll. Eine Impfung, wie die von der Autorin beschriebene, wurde von der Ständigen Impfkommission so nicht empfohlen. Wenn der Arzt also in Abweichung von den Empfehlungen Impfungen am Säugling vorgenommen hat und es infolgedessen zu einem beträchtlichen Schaden kam, muß der Staat Entschädigungsleistungen an den Geschädigten zahlen.

Der Kampf vor den Gerichten ist ein langwieriger. Im vorliegenden Falle gab es zum einen zwei gegensätzliche Gutachten und einen Kinderarzt, dessen Erinnerungsvermögen und Praxisdokumentation mehr als lückenhaft war, und zum anderen offensichtlich eben jene von den Empfehlungen abweichende Impfung. Der Fall wurde vom Geschädigten vor einem Jahr gewonnen, doch der Staat schlampt und zahlt nicht. Unglaublich, finden wir und geben an dieser Stelle den Bericht der Berliner Zeitung wieder:

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Nancy kann nicht sprechen

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2010-02-28, 13:54 [Sunday]

… sind Impfungen schuld daran? …

Nancy Gahse
Simone Gahse kämpft darum, daß die Behinderungen ihrer Tochter Nancy als Impfschaden anerkannt werden. Nur so ist das Mädchen künftig abgesichert.
Nancy lacht, strahlt, sie ist fröhlich, genießt es, wenn ihre Urgroßmutter sie knuddelt. Sie schiebt ihr Kärtchen auf der Decke herüber, rollt sich auf dem Boden herum. Dazu formt sie Laute, die an ein wenig an Kätzchen erinnern. Nancy ist sieben Jahre alt. Sie kann nicht sprechen oder laufen. Schuld daran sind Impfungen. Davon zumindest ist ihre Mutter Simone Gahse überzeugt.

“Als Nancy auf die Welt kam war sie putzmunter und gesund. Erst nachdem sie mit drei Monaten die erste Sechsfach-Impfung erhielt änderte sich das”, erzählt die Wilthenerin. Es fing damit an, dass sie aus dem Schlaf heraus Schreiattacken bekam. Sie ließ sich nicht beruhigen, schrie und weinte ohne Unterlass. Manchmal zwei bis drei Stunden lang. Sieben Monate dauerte es, bis die Schreiattacken aufhörten. Doch das war nicht das Einzige, was der jungen Mutter Sorgen bereitete.

Mit den ersten Impfungen begann auch langsam Nancys körperlicher Verfall. Sie verlor die Kopfkontrolle und konnte die Körperspannung nicht mehr halten, drehte sich nicht mehr richtig und konnte sich nicht mehr mit den Armen abstützen. Als Simone Gahse den Kinderarzt auf einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung ansprach, wiegelte dieser ab. Ein Zusammenhang sei unmöglich. Doch damit begann Nancys Leidensweg erst. Ihre Mutter, die sich vom Arzt einreden ließ, das Kind sei gesund, glaubte, Nancy sei ein Spätzünder.

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BSG: Entschädigung für Impfschaden durch Pockenimpfung

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2004-12-27, 22:29 [Monday]

… …

Eine 1950 geborene Frau erlitt in Folge einer 1951 durchgeführten Pockenimpfung einen Gesundheitsschaden. Im März 1988 beantragte sie beim Land Rheinland-Pfalz Impfschadensversorgung, die ihr für die Zeit vom 01.03.1988 an nach einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) um 100 v. H. gewährt wurde. Das auf Versorgung von einem früheren Zeitpunkt an gerichtete Begehren blieb in den Vorinstanzen erfolglos. Zwischenzeitlich ist in einem Zivilprozess wegen Amtspflichtverletzung rechtskräftig festgestellt worden, dass das Land Rheinland-Pfalz verpflichtet ist, der Frau sämtlichen Schaden zu ersetzen, der ihr dadurch entstanden ist bzw. noch entsteht, dass ihr keine Entschädigungsleistungen nach dem Bundesseuchengesetz (BSeuchG) sowie nach dem allgemeinen Aufopferungsanspruch bzgl. des am 04.06.1951 eingetretenen Pockenimpfschadens für die Zeit bis einschließlich Februar 1988 gewährt worden sind, soweit die Schäden nicht von einem etwaigen sozialrechtlichen Herstellungsanspruch nach dem BSeuchG in Verbindung mit dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) erfasst sind.
Mit ihrer Revision gegen das Urteil des LSG Rheinland-Pfalz machte die Frau geltend, ihr stehe im Wege eines sozialrechtlichen Herstellungsanspruchs Versorgung seit dem 01.01.1984 zu. Ihre späte Antragstellung beruhe darauf, dass amtliche Stellen des Landes Rheinland-Pfalz ihre Auskunfts- und Beratungspflichten verletzt hätten.
Die Revision der Frau ist nach dem Urteil des BSG vom 16.12.2004 – B 9 VJ 2/03 R – erfolgreich gewesen. Nachdem die Beteiligten in der mündlichen Verhandlung vor dem Senat – entsprechend dem Ergebnis des Zivilprozesses – die für einen sozialrechtlichen Herstellungsanspruch bedeutsamen Tatsachen unstreitig gestellt hatten, ist der Frau auch für die Zeit von Januar 1984 bis Februar 1988 Beschädigtengrundrente nach einer MdE um 100 v. H. und Berufsschadensausgleich zugesprochen worden.

Quelle: DER BETRIEB, 27.12.2004

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Impfschaden nach Serumgabe

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1999-03-26, 00:00 [Friday]

… in Abweichung von den Empfehlungen der STIKO …

Ein am 2.1.1998 in Deutschland geborenes Kind einer aus dem Libanon stammenden Familie (Asylbewerber) erkrankte am 19. September 1998 akut mit Fieber (bis 39 °C), einem Racheninfekt und Schnupfen. Eine schlaffe Lähmung des rechten Beines, die am 22.9. auftrat, führte nach der Vorstellung in der Rettungsstelle am 23.9. zur Einweisung die Kinderabteilung des örtlichen Krankenhauses. Bei der Aufnahme befand sich das rechte Bein in Abduktionsstellung und war ohne eigene Beweglichkeit.

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Wer anders impft, impft nicht immer gut!

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1998-07-03, 00:00 [Friday]

… weil die Notwendigkeit der Impfberatung unterschätzt wird …

Ein 58jähriger Mann aus Unterfranken bemerkte Ende April 1998 eine zunehmende Bewegungsschwäche und Schmerzen im Bereich der unteren Extremität. Drei Tage nach dem Auftreten der ersten Erscheinungen suchte er einen Arzt auf, am 5. Krankheitstag hatte sich eine proximale schlaffe Lähmung entwickelt, so daß z. B. ein Aufstehen aus der Hocke nicht mehr möglich war. Unter der Diagnose einer ›Parese‹ (der Verdacht auf eine Poliomyelitis wurde zunächst nicht geäußert) wurde er zu diesem Zeitpunkt zunächst in ein allgemeines Krankenhaus eingewiesen, dann zwei Tage später in ein Fachkrankenhaus verlegt.

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