Impfen schützt – Impfen nützt – Allen!

 

Vortragsreisen des Stefan Lanka

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2009-12-05, 07:04 [Saturday]

… Virenleugner und Impfgegner Stefan Lanka nutzt Gerichtsverfahren für seine Mission …

Lanka Jünger auf Pilgerstour
Lanka-Jünger auf Pilgertour

Stefan Lanka steht mal wieder vor Gericht. Und wiederum handelt es sich um einen Beleidigungstatbestand, der unter dem Aktenzeichen 40Cs160Js3022/09 zur Verhandlung steht. Damit knüpft er an eine Tradition von Verurteilungen wegen Beleidigungen an, die ihres gleichen sucht. Doch hard-core Lanka-Jünger halten dessen verbale Ausfälle nicht davon ab, ihm gar durch die Republik zu folgen und auch im Gerichtssaal an dessen Lippen zu kleben.

Rund 70 Besucher aus der ganzen Bundesrepublik wollten den Prozess in Bautzen verfolgen. Nur 40 fanden Platz im Gerichtssaal. So durfte sich die Sächsische Justiz mit dem Kreuzritter und Virenleugner ganze 7 Stunden lang beschäftigen und war erst um 22:00 Uhr nach etlichen Vor- und Anträgen in der Lage, den Prozeß zu vertagen, wie uns folgender Bericht der Sächsischen Zeitung wissen läßt.

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Gegen Argumente immun

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2009-12-02, 21:13 [Wednesday]

Immunisierung der Immunisierungsgegner …

Schutzschild der Immunität
Schutzschild der Immunität
Die Botschaft erreichte per E-Mail Freunde, Familie und Kollegen. „Wer es noch nicht weiß: Die beiden Impfstoffe gegen die sogenannte Schweinegrippe . . . enthalten als Adjuvans (Impfverstärker) Squalen“, schrieb vor zwei Wochen eine gewisse Juliane Sacher, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Frankfurt. Squalen sei auch bei Golfkrieg-Soldaten als Impfverstärker eingesetzt worden und habe das Golfkriegssyndrom verursacht. Chronische Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), Gedächtnisstörungen, Erschöpfung, Schmerzen sowie Verdauungsprobleme und Hautausschlag seien die Folgen. „Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8 bis 9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden. Geben Sie diese E-Mail an möglichst viele Ihrer Bekannten weiter.“

Die Kettenmail verbreitete sich in Windeseile in ganz Deutschland. Golfkrieg, Schmerzen und Syndrom waren Schlüsselwörter, die obendrein durch die schaurig illustrierten Folgen vor allem Unsicherheit, aber auch Angst verbreiteten. Die Botschaft hatte nur einen Haken: Sie war falsch. Squalen sei ein natürliches Zwischenprodukt des menschlichen Stoffwechsels sowie Bestandteil der Körperzellen und vieler Lebensmittel, klärte das für Impfstoffe und Arzneimittel zuständige Paul-Ehrlich-Institut auf. Ein Zusammenhang zwischen Anthrax-Impfung und Golfkriegssyndrom sei mehrfach untersucht, aber nicht gefunden worden, zumal der Impfstoff überhaupt kein Squalen enthalten habe. „Zur Sorge gibt es deshalb keinen Anlass.“

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Psychoterror oder Eingreifen in der Not?

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2009-11-29, 20:07 [Sunday]

… Landrat Michael Harig und die Strafanzeige gegen Stefan Lanka

Impfzwang und Psychoterror
Impfzwang und Psychoterror
Ein Fall von Zwangsimpfung? Verstoß gegen das Grundgesetz? Im Landkreis Bautzen? Diese Vorwürfe zumindest erhebt Dr. Stefan Lanka, ein Virologe aus Baden-Württemberg, der sich seit Jahren vehement gegen das Impfen ausspricht. Er wurde in einen Fall eingeschaltet, in dessen Folge er sich am 2. Dezember 2009 15.00 Uhr nun auch vor dem Amtsgericht Bautzen verantworten muss.

Vorwurf: Beleidigung. Landrat Michael Harig hatte Strafanzeige gegen Stefan Lanka gestellt. Denn der hatte ihm sinngemäß in einem Brief erklärt, dass es nicht seine Aufgabe sei, zu klären, ob Harig sich entweder nicht wirklich mit den Gesetzen auskenne oder geistig minderbemittelt sei. Doch was war passiert?

Zuvor hatte das Jugendamt den Eltern dreier Kinder das Sorgerecht für die beiden jüngeren entzogen. Weil sie nicht mehr in der Lage seien, Entscheidungen im Sinne der Kinder zu treffen, so die Begründung. Aufmerksam geworden war das Amt, nachdem die Eltern mit dem jüngsten Kind, einem Kleinkind, ins Bautzener Krankenhaus gegangen waren, weil es ihm immer schlechter ging. Zu spät – so das Urteil der Ärzte. Das Kind sei stark unterernährt und fehlentwickelt gewesen. Es wog im Alter von knapp einem Jahr nur noch sechseinhalb Kilo. Sein Zustand sei lebensbedrohlich gewesen. Die Eltern hätten das einfach nicht erkannt. Das Leben des Kindes habe an einem seidenen Faden gehangen.

„Das Krankenhaus hat Behandlungsempfehlungen gegeben, denen die Eltern nicht folgen wollten“, sagt Jugendamtsleiter Hans-Jürgen Klein. „Wir mussten reagieren.“ Ganz anders stellt es Stefan Lanka dar. Demnach habe das Amt den Eltern gedroht, wenn sie ihre Kinder nicht impfen lassen würden, werde man ihnen das Sorgerecht entziehen. Das Jugendamt begründete Lanka zufolge den späteren Antrag auf Entzug der elterlichen Sorge an das Familiengericht Bautzen „ausschließlich damit, dass die Eltern die Impfeinwilligung nicht erteilten“.

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Tödlicher Schutz

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1967-04-03, 08:47 [Monday]

… wenn Abwägung notwendig ist …

Die Seuche kennenzulernen, war der Arzt nach Indien geflogen. Wieder zu Hause, diagnostizierte der Hannoveraner Dermatologe Dr. Jürgen Fischer, 47, die entstehende Infektionskrankheit an sich selber: Pocken.

Zum zweitenmal in den letzten sechs Wochen sind Pocken-Viren, im Flugzeug Kontinente überspringend, In die Bundesrepublik eingeschleppt worden. Mitte letzten Monats hatten 141 Regensburger — Mitbürger der an Pocken erkrankten Indien-Urlaubsreisenden Anna Schmaus — in Quarantäne gehen müssen; 40 000 hatten sich zur vorbeugenden Impfung gedrängt.

In Regensburg wurde die Gefahr einer Epidemie gebannt. Und auch bei dem neuesten, dem Hannoveraner Pockenfahl hoffen die Ärzte, die Seuche zu besiegen, noch ehe sie ausgebrochen ist.

Als Triumph ihrer Wissenschaft erachten es die Mediziner, daß die einst völkerverheerende Seuche in Europa ihre Schrecken verloren hat — durch eine Maßnahme, die in Deutschland vor knapp einem Jahrhundert gesetzlich verankert wurde: zweimalige zwangsläufige Impfung aller Kinder, unter drei und mit zwölf Jahren.

Doch paradoxerweise diskutieren seit einigen Jahren Kinder- und Impfärzte nicht nur in Westdeutschland, ob dieses Verfahren noch sinnvoll, ob der gesetzliche Zwang zur Pockenimpfung der Kleinkinder noch vertretbar sei.

Kernpunkte der Debatte:

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