Impfen schützt – Impfen nützt – Allen!

 

Der Fall Jeanna Giese

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2005-05-22, 14:49 [Sunday]

… einzigartiger Fallbericht aus den USA …

Fledermäuse als Infektionsquelle
Fledermäuse als Infektionsquelle
Tollwut ist eine virale Erkrankung des Zentralnervensystems, die nach Ausbruch der klinischen Krankheitszeichen zum Tod führt. Der Erreger ist das Rabiesvirus, Genus Lyssavirus, aus der Familie der Rhabdoviridae. In der wissenschaftlichen Literatur wurden bisher nur fünf Fälle beschrieben, in denen es nach einer klinisch manifesten Tollwutinfektion zum Überleben der Betroffenen kam. Vier dieser Personen hatten vor dem Ausbruch der Erkrankung bereits eine Postexpositionsprophylaxe (PEP) als kombinierte Wutschutzbehandlung erhalten, ein Erkrankter war geimpft worden. Nach überstandener Erkrankung blieben bei vier Personen neurologische Defizite zurück.

Aus den USA wurde nun kürzlich die Erkrankung eines 15-jährigen Mädchens ohne Todesfolge bekannt. Das Mädchen hatte weder eine PEP erhalten, noch war es geimpft worden. Da es sich um den ersten dokumentierten Fall eines Überlebens nach klinisch manifester Tollwutinfektion handelt, wird nachfolgend der Verlauf dieser Infektion beschrieben:

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Tierischer Tod

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2004-09-24, 16:33 [Friday]

… wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird …

Foto: Heribert Weber
an Tollwut verstorben
Jener 23-jährige Steirer, der in Marokko von einem tollwütigen Hund gebissen worden ist, ist der schrecklichen Krankheit erlegen. Nick Ullmann aus Judendorf ist am Donnerstagnachmittag in der Uniklinik in Graz gestorben.

Thomas Bieber vom Landeskrankenhaus erzählte Krone.at: “Wir haben alles versucht.” Dennoch habe man seit der Diagnose der entsetzlichen Krankheit davon ausgehen müssen, dass der 23-Jährige nicht überlebt. Der Befall des Gehirns sei zu weit fortgeschritten gewesen, am Donnerstag sei der Hirntod eingetreten.

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Schutzimpfungen? Ja, klar!

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2001-03-02, 19:26 [Friday]

… freuen sich die, die nicht zum Sterben verdammt …

Zwei junge Männer hatten am Ende des Jahres 2000 mit dem Auto eine Reise durch mehrere asiatische Länder (Türkei, Iran, Pakistan, Indien und Nepal) unternommen. Sofort nach ihrer Heimkehr am 25.01.2001 stellten sie sich in ihrem Wohnort in der Ambulanz einer Klinik für Infektions- und Tropenkrankheiten vor. Anlass war, dass ein Hund, den sie am 22.12.2000 im Alter von ca. 2 Monaten in Nepal erworben hatten, einen der Männer gebissen hatte.

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